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Hase Henri
Agatha
Fernsehbeitrag auf Sat 1
Spiel Patience
Spiel Memo
... eine kleine Leseprobe:

Spukt es auf Schloss Urgestein? Die freche kleine Möpsin Agatha trifft auf ihren Streifzügen einen vorlauten Papagei und rätselhafte Geisterhunde mit geheimnisvollen Botschaften. Um ihre Familie zu retten, macht sie sich auf eine abenteuerliche Schatzsuche...




... „So ein verrückter Mops, völlig aus der Art geschlagen,“ haben neulich ihre fetten Tanten geschnauft, als Agatha einen frischen Fleischknochen nicht anrühren wollte. Fasst euch doch an eure eigenen Falten, dachte Agatha trotzig bei sich, ich fress’ jedenfalls niemanden, der mal mein Freund war. ...




... Zu Agathas Leidwesen hat Gräfin Ludmilla allerdings auch Deutsch, Ernährungskunde, Körperpflege und Etikette auf den Stundenplan geschrieben, zum Gäääääähnen langweilig, findet Agatha. Und weil sie neulich mitten auf der Schlosseinfahrt (angeblich aus Versehen) einen großen Haufen hinterlassen hat, müssen am Nachmittag alle Geschwister nachsitzen: ‚Wo Koten erlaubt ist, wo nicht und warum nicht’ heißt die Doppelstunde im Fach Etikette. ...




... Direkt vor ihr kommt plötzlich Bewegung in die glatte Oberfläche. Schloss Urgestein, das sich gerade noch exakt darauf gespiegelt hat, verliert seine Umrisse und wackelt wie ein betrunkener Matrose. Das Wasser kräuselt sich, einige Luftblasen steigen auf, eine große Welle schwappt über ihre Füße. „Don Tulicki“ ruft Agatha außer sich vor Freude. Ein nasser, aber höchst eleganter Labrador mit Hut und Spitzenkragen steigt aus den Fluten und verbeugt sich. ...




... „Wie siehst du denn aus?“ fragt Antonia mit spitzer Pieps-Stimme und zieht angewidert das Näschen kraus. „Wie eine eklige, staubige Spinne,“ gibt Attila seinen Senf dazu. „Nein, wie ein dummer Clown aus dem Zirkus. Kann ich die grüne Feder haben? Sieht viel besser zu schwarzem Fell aus,“ sagt der schöne, blitzblank glänzende Adonis. Agatha dreht sich verwundert um. Tatsächlich steckt da immer noch das schmale, grüne Ticket in die Welt der Geisterhunde. ...




... „Kannst du uns denn nicht helfen?“ fleht Agatha und streicht mit ihrem Pfötchen über sein schillerndes Federkleid, „du weißt doch immer alles besser.“ Kiko pult ein Fädchen aus der Stuhllehne und wickelt es um eine besonders prachtvolle Schwanzfeder. „Das übersteigt leider meine Zuständigkeit als Privat-Sekretär der Geisterhunde. Aber sie haben mich beauftragt, eine Botschaft an dich weiter zu leiten, mit deren Hilfe du die aussichtslose Lage rückgängig machen kannst.“ ...




... Seit einer Stunde sitzt Lotte nun schon vor dem Hundehaus und zerbricht sich ihren schweren schwarzen Kopf, in dem ein furchtbares Durcheinander herrscht. Schick Agatha ins Internat, ...oder sie braucht mehr Verständnis und Liebe ... Wenn ihre beiden Gehirnhälften sich noch nicht mal einigen können, wer soll dann die richtige Entscheidung über Agathas Erziehung treffen? Vielleicht der Regenwurm, der sich blind durch die Erde schlängelt? Oder die Hummel, die orientierungslos herum brummt?





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